Berufsbildung

 

 
 

Nah an der realen Arbeitswelt
Arbeit fördert die Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Zugehörigkeit und steigert das Selbstwertgefühl. Das Theresiahaus zeigt jungen Frauen und Männern mit Lernschwierigkeiten, kognitiven und Mehrfach-Beeinträchtigungen Ausbildungswege auf, die sich möglichst nah an der realen Arbeitswelt orientieren.
Während der Ausbildung bietet das Theresiahaus betreute Wohnformen an.

Anerkannte Ausbildungsstätte
Das Theresiahaus ist eine vom Bundesamt für Sozialversicherungen und vom kantonalen Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen anerkannte Ausbildungsstätte. Sie wird nach dem kantonalen Gesetz über die heilpädagogischen Institutionen geführt. Die Ausbildung richtet sich nach der Bildungsverordnung zum eidgenössischen Berufsattest (EBA) und nach den Richtlinien des nationalen Branchenverbands der Institutionen für Menschen mit Behinderung (INSOS).

Struktureller Rahmen
  • Hauswirtschaftspraktiker/innen EBA (2 Jahre)
  • Praktiker/in Hauswirtschaft PrA (2 Jahre)
  • Praktiker/in Betriebsunterhalt PrA (2 Jahre)
  • Küchenangestellte/r EBA (2 Jahre)
  • Praktiker/in Küche PrA (2 Jahre)
  • Praktiker/in Hotellerie PrA (2 Jahre)
  • Praktiker/in Wäscherei PrA (2 Jahre)
  • Berufsvorbereitungsjahr (1 Jahr)
  • Hauswirtschaftsmitarbeiter/in interne Lehre (1 Jahr)
  • Vertiefungsjahr nach einjähriger internen Lehre (1 Jahr)

Die Fähigkeiten stärken
Im ersten Ausbildungsjahr werden die Selbst- und Sozialkompetenzen gefördert. Neben der praktischen Ausbildung werden Fachlektionen, allgemeinbildender Unterricht und Sport vermittelt. Die strukturierten Ausbildungsprogramme werden jeweils den Fähigkeiten der Lernenden angepasst.
In allen Arbeitsbereichen wie Reinigung, Wäscheversorgung, Ernährung und Betriebsunterhalt werden die Dienstleistungen externen Kunden angeboten.

Praktika
Die Lernenden absolvieren einen Arbeitseinsatz bei ausgewählten Partnerbetrieben im ersten Arbeitsmarkt. Die externen Praktika sind ein wichtiger Teil der Ausbildung. Die Jugendlichen sollen unter möglichst realen Arbeitsbedingungen ihre Stärken und Fähigkeiten einsetzen können.